About

den titel „miss wirtschaft“ habe ich bewusst mehrdeutig angelegt. er soll die verschiedenen themen anschneiden, die in diesem blog behandelt werden.

einmal ist der begriff „miss wirtschaft“ angelehnt an den berufstitel, der mir von manchen schülerInnen bzw. ihren eltern verliehen wird: „schau, das rechnungswesen-fräulein“ schreckt mich selbst nach mehrjähriger lehrtätigkeit in alltagssituationen (einkauf, am skilift warten, etc.). offensichtlich bin ich bezüglich des öffentlichen interesses am leben einer lehrperson etwas blauäugig in diesen beruf gegangen. ansonsten jedoch liebe ich meine arbeit: mir anvertraute junge menschen gemeinsam mit kollegInnen in ihrer entwicklung begleiten zu dürfen. die praxis ergänzt das hehre ziel mit unwilligen kollegInnen, (lern-)biografisch geschädigten schülerInnen, herausfordernden rahmenbedingungen … im blog möchte ich sowohl visionen spinnen, als auch über die umsetzung in der realität berichten.

andererseits drängt sich mir der begriff „misswirtschaft“ manchmal auf, wenn es um schulorganisation im weitesten sinne geht. das österreichische bildungswesen aber auch der umgang unserer gesellschaft mit bildung und jugendlichen stellen für mich den makrokosmos dar, in dem wir uns beim lernen bewegen und somit werden diese bereiche auch inhalt dieses blogs sein.

als langjährige leserin verschiedenster (lehrerInnen-)blogs, jetzt aber aktive teilnehmerin an der blogosphäre hoffe ich meinen leserInnen neue ein- und ausblicke im genannten kontext liefern zu können und freue mich auf und über jede diskussion, die dadurch angestossen werden kann.

ps:

da das binnen-I auf dauer nervt, ich aber meine artikel natürlich gendergerecht schreiben möchte und überdies der lehrberuf ein weiblicher ist wende ich ab heute (17.6.2012) in diesem blog folgende generklausel an:

die männliche form ist in diesem blog der weiblichen form gleichgestellt; lediglich aus gründen der leichteren lesbarkeit wurde die weibliche form gewählt.

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7 Antworten zu About

  1. Angelika Strobl schreibt:

    Guten Tag! Ich habe heute in der PRESSE von Ihrem Blog gelesen und wollte Sie fragen, ob Sie nicht an unserem Schreibwettbewerb „Lehrer machen Schule“ teilnehmen möchten. Wir suchen nämlich dringend LehrerInnen, die ihre (eine) Geschichte publizieren möchten. Also kontaktiere ich Sie auf diesem Weg und hoffe auf eine Rückmeldung. Liebe Grüße, Angelika Strobl

    Anbei die Infos zum Wettbewerb:

    Bildung hautnah

    Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Jetzt sind im Rahmen eines Schreibwettbewerbs unter dem Titel „Lehrer machen Schule“ Österreichs Lehrerinnen und Lehrer am Wort.

    Die Bildungsdiskussion der letzten Wochen wird nun um eine weitere Variante bereichert. Eine junge Internetplattform lädt Lehrerinnen und Lehrer ein, ihre persönliche Geschichte zu erzählen. http://www.my-story.com, ein interaktives Story-Telling Projekt für Geschichten, private Momente und Erfahrungen, ist das neue Social Network für Kreative. Über hundert User haben seit dem Online-Start ihre Erlebnisse auf der Plattform veröffentlicht und einen regen Austausch zu unterschiedlichsten Themen forciert.

    Lehrer erzählen

    Der Online-Wettbewerb soll den Pädagogen eine Möglichkeit geben, ihre Geschichten vom Schulalltag zu präsentieren, hautnah und unverfälscht. Warum sind Sie LehrerIn geworden? Was lieben Sie an Ihrem Beruf? Was bereitet Ihnen Kopfzerbrechen? Wie sieht Ihr Schulalltag aus? Was hat sich verändert? Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Probleme? Was braucht es, um den Arbeitsplatz Schule lebenswerter zu gestalten? Was ist Ihre Vision zur Schule der Zukunft? Österreichs Lehrer erzählen, wie Schule läuft – oder ihrer Meinung nach besser laufen sollte. Der oder die Erstplatzierte gewinnt ein Apple I-Pad, die besten Geschichten werden in einer Sondernummer von „My Story. Das Magazin“ veröffentlicht.

    User machen Zeitung

    http://www.my-story.com bringt Leser und Schreiber zusammen. Die Plattform bietet Autoren ein Textforum, Lesern eine bunte Palette an Geschichten, die mittlerweile von sehr emotionalen privaten Erfahrungsmomenten über klassische Darstellungsformen wie Kommentare, Reportagen und Essays bis zur originellen Kontaktanzeige reicht. Die Idee: Internet und Print zu vernetzen, dabei aber den klassischen Weg vom Print ins Netz umzudrehen. „User machen Zeitung“: Die besten Stories werden von der My Story-Redaktion ausgewählt und als Magazin editiert.

    Facebook für Geschichten

    Die Facebook-Philosophie der vernetzten Community reduziert um ihre oberflächliche Kurzatmigkeit und erweitert um qualitativ hochwertige Stories und tiefer gehende persönliche Einblicke: Das ist My Story. Und so funktioniert das Social Network für Kreative: Geschichten lesen und die Website nach verschiedenen Kategorien durchstöbern kann jeder, wer seine Story platzieren möchte, muss sich mit seiner Mailadresse registrieren und kann dabei sein persönliches Profil erstellen. Er wird von Amelie, der Moderatorin der Website persönlich begrüßt, die den Usern der Seite jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Wer einmal registriert ist, kann alle interaktiven Spielarten der Website benützen: Stories bewerten, seinen persönlichen Kommentar zu einer Geschichte abgeben, mit anderen registrierten Usern in Kontakt treten und Fan eines Autors werden.

    Kontakt: Modern Times Media, http://www.moderntimesmedia.at
    Dr. Michaela Baumgartner, Mag. Angelika Strobl
    Lagergasse 6, 1030 Wien
    Tel: 01/513 15 50 oder 0676/6259250
    my-story@moderntimesmedia.at

  2. Miss M. schreibt:

    Ich habe eben erst ihren Blog entdeckt. Großartig:)

  3. martina schreibt:

    Offenbar ist das Blog stillgelegt 😉 Schon lange nichts mehr gebloggt! Schade, hat gut angefangen! Aber vielleicht kommt ja noch was… ;-)))

    • misswirtschaft schreibt:

      hallo martina,
      danke für den netten kommentar 🙂 es freut mich, die eine oder andere leserin angesprochen zu haben. in dem fall … kommt also (trotz massivem zeitmangel) noch was 😉

  4. Pingback: konferenzen … | miss wirtschaft's blog

  5. Sarah Hüge schreibt:

    Hallo, dein Blog gefällt uns sehr gut und wir möchten dich gerne in unseren Lehrerblog Verteiler aufnehmen. Könntest du uns bitte deine Emailadresse schicken?
    Herzlichen Dank! 🙂

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