des amtsschimmels pferdeäpfel …

… oder: entscheidungen, die auf bürokratischer basis gemacht werden können auch sch… sein.

eine liebe kollegin darf heuer endlich wieder in die schule. das gesamte letzte schuljahr war sie aufgrund einer schweren krankheit und deren behandlung dienstverhindert. als der arzt im september das o.k. gab, war sie glücklich, endlich wieder mit schülerInnen arbeiten zu dürfen.

da noch einige therapien anstehen und auch die kondition noch nicht ganz die alte ist, stellt sie ein ansuchen auf herabsetzung der lehrverpflichtung auf 50%, dem auch stattgegeben wurde.

schulbeginn. wiedersehensfreude im kollegium, erste schöne stunden mit netten schülerinnen, ein stundenplan mit schönheitsfehlern 😉 also business as usual. beim vergleichen der stundenpläne mit fachkollegInnen die große überraschung: die haben teilweise weniger stunden bei voller bezahlung.

eine nachfrage im dienstweg bestätigt: für alle fachkollegInnen gibt es einfach zu wenig stunden an der schule. da alle pragmatisiert sind, erhalten sie aber volles gehalt – auch, wenn weniger unterrichtet wird. und die liebe kollegin? hat (ebenfalls als pragmatisierte lehrperson) durch ihr ansuchen ein anrecht auf eine halbe lehrverpflichtung – inklusiver halber bezahlung.

klar – alles ist rechtlich einwandfrei abgelaufen. aber aus menschlicher sicht hätte man sich doch eine andere zugangsweise /entscheidung gewünscht.

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